Gedenkstätte Berliner Mauer
Die Gedenkstätte Berliner Mauer befindet sich direkt an der Bernauer Strasse. Hier wurde die Teilung der Stadt durch den Bau der Mauer besonders drastisch sichtbar. Die Fenster der Häuser gehörten zu Ost-Berlin, der davor liegende Gehweg zu West-Berlin. Es wurden dort viele Fluchversuche (durch den Sprung aus dem Fenster) unternommen. Nach einiger Zeit wurden alle Fenster zugemauert und die Bewohner zwangsweise umgesiedelt. Auch die Versöhnungskirche in der Bernauer Strasse wurde 1985 gesprengt. Auf dem Gelände der Gedenkstätte ist auch eine "Galerie", in der an die Mauertoten erinnert wird.
Zum 20-jährigen Mauerfall wurde an der Bernauer Strasse, gegenüber dem S-Bahnhof Nordbahnhof das Besucherzentrum eröffnet. Hier kann man sich in Wort, Bild und Filmen über die Berliner Mauer informieren. Es sollte der Ausgangspunkt zum Besuch der eigendlichen Gedenkstätte sein
Neben dem Besucherzentrum gibt es auch noch ein Dokumentationszentrum Berliner Mauer.

Am Tag der Wiedervereinigung (02.09.1990) wurde der Grenzabschnitt über dem Sophienfriedhof unter Denkmalschutz gestellt. 1994 wurde ein Wettbewerb zur Gestaltung eines Denkmals für das Gedenken der Opfer des Mauerbaus und der Teilung der Stadt ausgelobt.
Zum Jahrestag des Mauerbaus wurde am 13.08.1998 die Gedenkstätte Berliner Mauer eröffnet.

Seit der Eröffnung wird die Gedenkstätte immer weiter ausgebaut und soll 2012 ihre endgültige Fertigstellung erreichen. Ein Teil dieses Ausbaus ist die Ausstellung "Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin", die im S-Bahnhof Nordbahnhof gezeigt wird
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Bilder der Gedenkstätte Bilder der Ausstellung im Nordbahnhof