Zug der Erinnerung
Im Juni 2007 wurde der gemeinnützige Verein "Zug der Erinnerung" gegründet. Dieser stellte die Ausstellung zusammen. Die Ausstellung soll an die vielen tausend Kinder erinnern, die während der NS Zeit (auch mit Zügen der damaligen Reichsbahn) in Konzentrationslager geschickt wurden. Um möglichst vielen Menschen die Ausstellung nahe zu bringen, entschloss man sich die Ausstellungsstücke in einem Zug unterzubringen.
Seit dem 08.November 2007 ist die rollende Ausstellung, die aus zwei Ausstellungswagen und Begleitwagen besteht, unterwegs. Der Zug ist sowohl in Deutschland als auch Polen zu sehen.
Bereits im Vorfeld gab es viele Widerstände gegen dieses Projekt. Besonders in der Kritik stand von Anfang an die Deutsche Bahn. Da der Verein überwiegend von Spenden lebt, wurde die Bahn gebeten auf die üblichen Gebühren, wie Trassen- und Stationsentgelte, zu verzichten. Beides wurde und wird noch immer abgelehnt. Auch gab es ab und an Schwierigkeiten, da die Bahn die vorgeschlagenen Haltebahnhöfe nicht akzeptieren wollte.
Außer dem Anliegen die Deportation der Kinder im 2. Weltkrieg wach zu halten, verfolgt der "Zug der Erinnerung" ein Weiteres. Der Verein bittet darum, ihm Fotos, Briefe oder andere Dokumente der Kinder zur Verfügung zu stellen.
 

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