Die Fecht EM in Leipzig vom 16.07. bis 22.07.2010
Die Fecht - Europameisterschaft in Leipzig ist Vergangenheit. Es war ein recht grosses Event. Mehr als 450 Sportler aus 40 Ländern nahmen daran teil. Mehr als 150 Volunteers aus vielen Ländern halfen, einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Bereits Ende September 2009 hatte ich mich als Volunteer beim Veranstalter beworben. Während der Wettkämpfe war ich als "Anti Doping Guide" - auch "Chaperon" genannt - eingesetzt.

Untergebracht war ich während meines Aufenthaltes in Leipzig in einem Vierbettzimmer (belegt mit drei Volunteers) beim Sächsischen Behinderten- und Rehabilitationsverbandes. Von dort aus waren es nur ca. 10 Minuten Fussweg bis zum Veranstaltungsort, der Arena Leipzig.

Das Wetter meinte es während der knapp einwöchigen Dauer sehr gut mit uns. Täglich gab es Sonne satt, was natürlich auch dazu führte, dass es in der Arena recht warm wurde. Die Volunteers nutzten die Zeit, in der sie nicht im Einsatz waren zum Sonnen aber auch für Stadtbesichtigungen. Ich selber bin leider nur dazu gekommen, mir das Völkerschlachtdenkmal anzusehen. Leider ist dieses z.Zt. eingerüstet, da es restauriert werden muss. Bis 2013 soll die Restaurierung abgeschlossen sein.

Ganz in der Nähe des Denkmals befindet sich die Marienquelle. Ebenfalls nahe am Völkerschlachtdenkmal befindet sich der Napoleonstein. An dieser Stelle hatte Napoleon seinen Befehlsstand.

Ebenso liegt der Südfriedhof im Umfeld des Völkerschlachtdenkmals

Während der Wettkämpfe wurden Sportler ausgelost, die nach Beendigung des Wettkampfes zur Dopingkontrolle erscheinen mussten. Als Chaperon bekam ich den Namen des jeweiligen Sportlers mitgeteilt. Sobald der Wettkampf beendet war, musste ich zu dem mir zugeteiltem Sportler gehen, mich vorstellen und ihm mitteilen, dass er zur Dopingkontrolle ausgelost wurde. Er musste dann das entsprechende Protokoll - in dem auch die Zeit der Mitteilung eingetragen wurde - unterschreiben und hatte dann ca. eine Stunde Zeit sich bei der Dopingkontrolle zu melden. Vom Zeitpunkt der Mitteilung bis zur Abgabe des Urins durfte ich den Sportler nicht mehr aus den Augen lassen und musste mich immer in seiner Nähe aufhalten. Das galt für alle seine Wege, ob zum Umkleiden, zur Siegerehrung oder auch zur eventuellen Teilnahme an der Pressekonferenz.  Der Sportler durfte natürlich trinken was und soviel er wollte, er durfte Interviews geben, sich fotografieren lassen, Autogramme geben. Nur auf die Toilette gehen war ihm vor der Abgabe des Urins untersagt.

 

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